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Ein Brisantes Letztes Viertel Gab Den Ausschlag

Ein brisantes letztes Viertel gab den Ausschlag

Vor vier Wochen stand es um die Saarlouis Royals gar nicht gut. Ein Sieg aus sieben Spielen ließ die Mannschaft von Headcoach Hermann Paar die Luft im Tabellenkeller schnuppern. Das gefiel weder den Akteuren noch dem Trainerteam und auch nicht dem Vorstand. Dann verletzte sich auch noch Neuzugang Lee Stringfield so schwer, dass sie der Mannschaft nicht mehr zur Verfügung stehen würde. Darüber hinaus trennte man sich von einem weiteren Neuzugang, nämlich von der Estin Maaja Bratka.

Mit bereits reduziertem Kader ging es zum Aufsteiger nach Heidelberg, wo man zum ersten Mal das Gefühl hatte, dass die Mannschaft der Royals fokussiert und konzentriert zu Werke ging. Wenn auch nicht über die komplette Spielzeit, so merkte man ihr doch an, dass sie wieder diesen Siegeswillen hatte. Anschließend kam Halle nach Saarlouis und die Mannschaft von Ex-Coach Rene Spandauw wurde buchstäblich niedergekämpft. Heute gewannen die Royals in Göttingen ihr drittes Spiel in Folge. Es war das erwartet schwere Spiel gegen eine gute Göttinger Mannschaft mit einer überragenden Verdine Warner. Die Royals bekamen Warner während des gesamten Spiels nie richtig in den Griff – sie erzielte 18 Punkte und schnappte sich überragende 21 Rebounds. Ihr gegenüber stand auf Saarlouiser Seite Sabine Niedola, die Topscorerin der Liga, die es auf 24 Punkte und 11 Rebound brachte. Die ersten drei Viertel des Spiels verliefen praktisch auf Augenhöhe mit ganz leichten Vorteilen für die Royals. Zur Halbzeit stand es 30:35, nach dem dritten Viertel gar 51:53.

Heute war es neben der wieder überragenden Sabine Niedola vor allem Levke Brodersen, die in der zweiten Halbzeit eine phantastische Leistung bot und 14 Punkte zum Sieg beisteuerte. Auch Jamailah Adams gefiel mir viel besser als in den zurückliegenden Partien. Die Mannschaft scheint mehr Selbstvertrauen zu haben und glaubt wieder an sich. Eine gute Leistung in der Defense und dieser Glaube an die eigene Leistungsfähigkeit waren es dann letztlich, die den Saarlouis Royals heute den Sieg bescherten. Zwei Minuten vor dem Ende lagen die Royals bereits mit 11 Punkten in Führung. Die Veilchen Ladies versuchten noch einmal alles, um näher heranzukommen, konnten mehrere Aktionen in Folge erfolgreich gestalten und so kamen sie bis 1 Minute vor Ablauf der Spielzeit mit 4 Punkten den Royals gefährlich nahe. Die scheinbar völlig emotionslose Levke Brodersen schloss in dieser prekären Situation mit einem Dreipunkteversuch ab und traf. Es folgten zwei weitere Dreier von Brodersen und Meynadier, so dass das Spiel mit 64:77 zugunsten der Royals ausging.

Zum Abschluss der Hinrunde kommt am nächsten Sonntag Abonnementmeister Wasserburg nach Saarlouis, in diesem Jahr wohl als klarer Favorit. Dennoch, auch der Meister hat in dieser Saison bereits Federn gelassen, und zwar erst vor kurzem in Nördlingen. Von daher gilt die alte Weisheit – das nächste Spiel ist immer das schwerste!

Together strong!

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