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Ein Schulprojekt Wird Zur Erfolgsgeschichte

Ein Schulprojekt wird zur Erfolgsgeschichte

Profispielerinnen der Saarlouis Royals engagieren sich an fünf Schulen gleichzeitig

»Ich habe heute mit der Nationalspielerin Magaly Meynadier zusammen trainiert«, sagt eine Schülerin der Martin-Luther-King-Schule mit glänzenden Augen.

Für die Kinder in den beteiligten Schulen macht es einen Riesenunterschied, ob sie eine gewöhnliche Sportstunde haben oder aber mit echten Profis aus der Bundesliga oder gar aus der Nationalmannschaft trainieren können. Die Begeisterung ist riesengroß, jede will zeigen, was sie schon kann. Die Spielerinnen der Saarlouis Royals sind für die Schülerinnen Vorbilder, denen man gerne nacheifert, die einem zeigen, wie man sich schnell verbessert.

Dieses Schulprojekt, das jetzt bereits im zweiten Jahr in Zusammenarbeit zwischen den Saarlouis Royals, dem Basketball Verband Saar und saarländischen Schulen, vorwiegend aus dem Landkreis Saarlouis, läuft, hat sich zur absoluten Erfolgsgeschichte entwickelt. Das Ziel ist, in gemeinsamen Trainingseinheiten, den Kindern das Basketballspiel aus erster Hand zu vermitteln und Interesse am Sport zu wecken. Krönender Abschluss ist jeweils die Einladung der Schüler zusammen mit ihren Eltern und den Lehrern zu einem Bundesligaspiel der Royals, wie etwa am kommenden Sonntag gegen das seit Jahren beste Team in Deutschland, den TSV Wasserburg (3.12., 15 Uhr, Stadtgartenhalle Saarlouis).

Das neue »Schulprojekt der Royals« rückt ab von den bisherigen Konzepten der »Schul-AGs«. Zwar werden die TV Saarlouis Royals die Schul AG mit der Gemeinschaftsschule Mettlach-Orscholz, die seit sechs Jahren besteht und mit der Grundschule Gisingen weiterhin intensiv betreuen und weiterführen. Der Schwerpunkt liegt aber zukünftig auf »kürzeren direkteren Schulkooperationen, die langfristig gepflegt werden«, heißt, sich jährlich wiederholen!

Konkret sieht das Konzept möglichst viele Kontakte mit möglichst vielen Schulen (im Landkreis Saarlouis, im Saarland und in der Großregion) vor.

  • Der Trainerstab und die Profispielerinnen trainieren im normalen Sportunterricht verschiedener Schulklassen Basketball (zusammen mit den Sportlehrern).
  • Insgesamt 3–5 mal pro Klasse, je nachdem wie es in den Lehrplan passt!
  • Schülerinnen und Schüler der Klassen werden mit Eltern und Lehrern zu einem Heimspiel der Bundesliga Mannschaft eingeladen
  • Die Mädchen (und natürlich auch die Jungs) werden konkret zu Trainingseinheiten in den kooperierenden Vereinen eingeladen.
  • Der Kontakt mit den Sportlehrern wird regelmäßig gepflegt.

Die Abkehr vom vorherigen Schulkonzept mit dauerhaften AGs ergibt sich aus folgenden Gründen:

  • Die Mädchen (Jungs) sollen möglichst schnell in die Vereine integriert werden und damit direkt zum Sport, zum Basketball und zu den Vereinen kommen.
  • Dadurch können sie umgehend am Spielbetrieb teilnehmen und an den Sport, an Basketball »gebunden« werden.
  • Die Rahmenbedingungen in den Vereinstrainings sind erheblich besser und sportartspezifischer:
  • Trainingshilfen,
  • Zusammensetzung der Trainingsgruppe.
  • Eine erheblich größere Zahl von Kindern wird durch diese Vorgehensweise angesprochen und der Kontakt zu den Vereinen hergestellt.
  • Möglichst viele Kinder, Vereine des BV Saar und der Großregion können und sollen davon profitieren.

In der letzten Saison war das Projekt komplett ausgebucht und insgesamt wurden rund 1.000 Kinder trainiert! Der BV Saar unterstützt unser Projekt, so dass wir über den Landkreis Saarlouis hinaus in Schulen gehen werden. Zu den Heimspielen kommen pro Spiel zum Teil mehr als 100 Kinder, Eltern und Lehrer, die über das Schulprojekt angesprochen werden!

Ab Januar 2018 haben die Saarlouis Royals noch einige wenige Kapazitäten frei. Interessierte Schule melden sich bitte bei:

Carmita Utta: 0178 231 9462, carmita.barbara@googlemail.com

 

 

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